MR Übersetzungsliteratur
im dt. Frühhumanismus

MRFHMarburger Repertorium zur
Übersetzungsliteratur im deutschen Frühhumanismus

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von Eckersberg

Das zum thüringischen Adel zählende Geschlecht von Eckersberg mit seinem Stammsitz bei Weimar ist seit dem Ende des 12. Jahrhunderts nachweisbar (Dobenecker, II, 719). Um 1500 begründet Hans von Eckartsberg die Linie des im 17. Jahrhundert vor allem in Meißen und Schlesien begüterten Geschlechts. Das Wappen deren von Eckersberg ist ein schwarzes Hifthorn mit silbernen Spangen und silberner Schnur auf goldenem Grund. Dieses Wappen ist auf Bl. 8a in eine mit Blumen verzierte Rankenleiste des Moskauer Exemplars von Kobergers Erstdruck der dt.-lat. Ausgabe 'De Consolatio philosphiae' des Boethius eingemalt. Welchem Mitglied dieses Geschlechts das Buch im 15. Jahrhundert gehört hat, lässt sich nicht sagen.

Verf.: cbk.

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Literatur:

Dobenecker, O.: Regesta diplomatica epistolaria historiae Thuringiae, Bd. 2, Jena 1900 Nr. 719.
Gotha. Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser, Teil A, 41. Jg. 1942 , S. 157.
KNESCHKE, E. H. (Hg.): Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon. 9 Bde. Leipzig 1858-1870, 3. Band, 1861, S. 20.

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Wappen der Familie von Eckersberg in Thüringen. Quelle: Appuhn, H. (Hg.): Johann Siebmachers Wappenbuch. 2. verb. Aufl. (Die bibliophilen Taschenbücher 538). Dortmund 1989, Bl. 148.

Version vom 10. 09. 2012 (MRFH). Permanent Link: mrfh.de/2960.